Was den Pastor bewegt

Pentekoste – fünfzig Tage später

Pfingsten gibt uns seine Rechenaufgabe auf. Der Name dieses Festes geht zurück auf  ein Fest, das Gott schon dem alten Volk Israel geboten war (3.Mose 23, 15ff). In der griechischen Sprache nannte man es „Pentekoste“ . Das ist der griechische Ausdruck für  den fünfzigsten Tag. Nach Ablauf von sieben Wochen nach dem Passahfest – also nach 49 Tagen am fünfzigsten Tag – wurde das Wochenfest  gefeiert. Die Weizenernte war abgeschlossen. Gott wurde gedankt für den Segen den er gibt mit dem täglichen Brot. In der jüdischen Tradition wurden dem Fest auch andere Bedeutungen zugeteilt. Man feierte den Tag, an dem Gott die Zehn Gebote zum zweiten Mal gegeben hatte.

Nach dem Bericht der Apostelgeschichte war es genau an diesem Festtag (Apg 2, 1), als Bewegung in die Apostel kam. Bis dahin hatten sie von Jesus gelernt und waren ihm nachgefolgt. Selbst waren sie eher Zuhörer und Schüler. Das änderte sich zu Pfingsten. Das  äußere Zeichen für den Anstoß waren Feuerflammen, die sich auf die Köpfe der Apostel verteilten und ein Brausen wie von einem Wind. Diese äußeren Zeichen wiesen hin auf ein Ereignis, das sich unseren natürlichen Augen entzieht. Gottes Geist kam auf die Jünger. Es ist Gottes Geist, der seither die Christen bewegt, nicht nur still im Kämmerlein die Bibel zu lesen und zu beten, sondern hinauszugehen und öffentlich ihren Glauben zu leben. Gottes Geist gibt die Kraft, an Jesus zu glauben. Durch das Wirken von Gottes Geist können wir Dinge glauben und erkennen, die sich dem Blick der natürlichen Augen entziehen. Durch Gottes Geist können wir Gott sehen und an Jesus glauben. Gottes Geist schenkt „sehende Augen des Herzens“.

  • Lies über die Verheißung des „Trösters“ in den Abschiedsreden von Jesus im Johannesevangelium Kapitel 14 bis 16 (Joh 14, 16; Joh 15, 26; Joh 16,7)

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