“Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass in den letzten 24 Stunden in unserer Stadt niemand

Jesus lebt

Jesus lebt

verstorben ist.” Diese höchst ungewöhnliche Mitteilung druckte eine lokale Tageszeitung auf der Seite, an der sonst die Sterbeanzeigen stehen.

Das klingt ja geradezu ironisch! Bedauern die Zeitungsmacher wirklich, dass niemand verstorben ist? Man sollte eine Zeitungsausgabe ohne Todesanzeigen doch für einen Grund zur Freude halten. Der eiserne Griff des Todes hatte wenigstens für einen Tag die kleine Stadt nicht gewürgt.

Der Tod sendet Boten voraus

Wie wäre es, wenn der Tod nicht nur für einen Tag und an einer Stadt seine Macht verlieren würde? Was, wenn es ein Mittel gegen den Tod gäbe? Während in den armen Ländern dieser Welt viele Menschen schon in jungen Jahren sterben müssen, arbeiten die Mediziner in den reichen Ländern der westlichen Welt fieberhaft daran, das Lebensalter zu verlängern. Eine sehnsüchtige Hoffnung verbirgt sich dahinter. Ach, wenn wir den Tod doch ganz bezwingen könnten. Doch es bleibt dabei, der Tod fordert seinen Tribut trotz aller medizinischen Fortschritte. Dazu kommen die Anzeichen des Alterns als Vorboten des Todes: die Augen benötigen eine Brille zum Lesen, die Falten im Gesicht halten sich und werden tiefer, die Kräfte lassen nach und das Gedächtnis weist Lücken auf.

Und was, wenn das Leben ohne Altern und Sterben kein Wunschraum wäre? Wir brauchen nicht zu träumen. Der Tod wurde bereits besiegt. Doch das geschah nicht in den Laboratorien der Mediziner. Ein Mann mit Namen Petrus be-schreibt dieses Ereignis folgendermaßen: Gott hat seinen Knecht Jesus verherrlicht, den ihr überantwortet habt. … Den Fürsten des Lebens habt ihr getötet. Den hat Gott auferweckt von den Toten; dessen sind wir Zeugen. (Apostelgesch. 3, 13)

Jesus besiegte den Tod

Jesus starb einen grausamen Tod am Kreuz. An diese traurige Tatsache erinnern wir uns in der Karwoche und am Karfreitag. Doch Petrus beschreibt hier auch eine frohe Tatsache. Jesus blieb nicht im Grab. Er stand wieder auf von den Toten. Daran erinnern wir mit dem Osterfest und dem Jubelruf: „Christus ist auferstanden!“ Er besiegte den Tod. Er zerbrach den eisernen Griff, mit dem ihn der Tod gehalten hatte. Der Tod konnte nur für kurze Zeit über ihn triumphieren. Dann lebte Jesus wieder. Dafür gibt es Augenzeugen.

Gibt es Hoffnung für mich?

Und wie kann ich die Angst vor dem Tod loswerden? Jesus sagt: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt. Und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben. (Joh 11, 25+26)
Jesus bleibt ganz realistisch: … auch wenn er stirbt. Ja, sterben muss jeder. Daran hat sich auch mit der Auferstehung von Jesus zu Ostern nichts geändert. Doch Jesus redet von dem Leben nach dem Tod. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt. So, wie Jesus vom Tod auferstanden ist, werden alle Gräber wieder leer sein. Alle Toten werden auferstehen. Großartig, was zu Ostern offensichtlich wurde.

Der Tod nur noch ein Schlaf

Es wird also weiter Sterbeanzeigen in den Tageszeitungen geben. Doch der Glaube an Jesus Christus eröffnet neue Perspektiven über den körperlichen Tod hinaus. Der Tod hat seine Macht verloren. Das ist keine Legende. Jesus ist vom Tod auferstanden. Er lebt und ist uns nahe. Das ist die wichtige Botschaft von Ostern. Deshalb wurde Ostern als das große Fest der Christenheit gefeiert, schon lange bevor Weihnachten in Mode kam.
Es gibt das Leben ohne Ende ganz ohne Schönheitschirurgen oder Fitnessprogramm. Glauben Sie an Jesus Christus. Er ist vom Tod auferstanden. Auch Ihnen steht dieser Weg offen.

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